Reglement zum Joint Degree Masterstudiengang Fachdidaktik Ethik, Religionen, Gemeinschaft an der Pädagogischen Hochschule Zürich und an der Universität Zürich
Der Fachhochschulrat,
gestützt auf § 10 Abs. 3 lit. c des Fachhochschulgesetzes vom 2. April 2007[3]
A. Allgemeine Bestimmungen
Gegenstand und Geltungsbereich
Dieses Reglement regelt den spezialisierten Joint Degree Masterstudiengang Fachdidaktik Ethik, Religionen, Gemeinschaft an der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) und an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich (PhF UZH).
Dieses Reglement gilt für
a.Bewerberinnen und Bewerber zu diesem Studiengang,
b.Studierende dieses Studiengangs.
Trägerschaft
Die PHZH und die PhF UZH sind gemeinsam Trägerinnen des Studiengangs, wobei der Studiengang administrativ dem Prorektorat Ausbildung der PHZH angegliedert ist. Leading House ist die PHZH.
Die Organisation des Studiengangs, insbesondere Einzelheiten zu Trägerschaft und Gremien, sind in einer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung geregelt.
Akademischer Titel
Die PHZH und die PhF UZH verleihen für einen erfolgreich absolvierten Studiengang gemeinsam den akademischen Titel «Master of Arts PHZH UZH in Fachdidaktik Ethik, Religionen, Gemeinschaft». Die englische Übersetzung lautet «Master of Arts PHZH UZH in Teaching Ethics, Religions, Community».
Anwendbares Recht
Ergänzend zu diesem Reglement gelten die Bestimmungen der PHZH. Vorbehalten bleibt Abs. 2.
Das Recht der UZH ist anwendbar:
a.für das Erbringen von Studienleistungen im Rahmen von Modulen an der UZH,
b.für die An- und Abmeldemodalitäten zu Modulen der UZH,
c.bei Aufenthalten in Räumlichkeiten und der Nutzung von Infrastruktur der UZH und
d.bei unredlichem Verhalten und Disziplinarverstössen, sofern diese an der UZH begangen wurden und die PHZH nicht die Disziplinarhoheit beansprucht.
Die Zuständigkeit für Mitteilungen und den Erlass von Verfügungen richtet sich nach den Vorgaben von Abs. 1 und 2.
Über Fragen, die durch die rechtlichen Grundlagen gemäss Abs. 1 und 2 nicht geregelt sind, entscheiden die Prorektorin oder der Prorektor Ausbildung der PHZH und die Studiendekanin oder der Studiendekan der PhF UZH gemeinsam.
Datenbearbeitung
Die PHZH und die UZH bearbeiten Personendaten von Personen, die unter den Geltungsbereich dieses Reglements fallen, soweit dies für die Umsetzung dieses Reglements erforderlich ist.
Daten gemäss Abs. 1 sind insbesondere Informationen über Eignung, Leistung und Verhalten.
Hinsichtlich der Personen, die unter den Geltungsbereich dieses Reglements fallen, arbeiten die PHZH und die UZH zusammen und geben einander von sich aus oder auf Anfrage Informationen einschliesslich Personendaten bekannt, sofern dies für die Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
Informationspflicht
Alle studienrelevanten Informationen werden in geeigneter Weise bekannt gegeben und sind verbindlich.
Die Studierenden sind verpflichtet, sich über sämtliche studienrelevanten Belange, insbesondere über die für sie geltenden Erlasse und Fristen, selbstständig zu informieren.
Rechtsschutz
Der Rechtsweg gegen Verfügungen und Entscheide richtet sich nach dem Recht der verfügenden Hochschule.
B. Zulassung
Bewerbung
Die Bewerbung zur Zulassung zum Studium erfolgt bei der PHZH.
Die PHZH publiziert die Fristen und Anmeldeformalitäten und legt fest, welche Dokumente der Bewerbung beizulegen sind.
Die Bewerberinnen und Bewerber sind verpflichtet, alle bisher erbrachten und für das Studium relevanten Studienleistungen bei der Bewerbung auszuweisen.
Auf nicht frist- oder formgerecht eingereichte Bewerbungen wird nicht eingetreten.
Fachliche Voraussetzungen
Die Zulassung zum Studium setzt einen der folgenden schweizerischen Abschlüsse voraus:
a.einen Bachelor- oder Masterabschluss einer Pädagogischen Hochschule,
b.einen universitären Bachelor- oder Masterabschluss in einem der Fachbereiche Philosophie oder Sozialwissenschaften.
Eine Zulassung sur dossier ist auch mit einem den oben genannten Abschlüssen gleichwertigen schweizerischen oder ausländischen Abschluss möglich.
Zulassungshindernisse
Wer an der PHZH, der UZH oder an einer anderen Hochschule in einem gleichen oder gleichartigen Studiengang endgültig abgewiesen worden ist, wird nicht zugelassen.
Zulassungsentscheid
Auf Antrag der Studiengangsleitung entscheidet der Lenkungsausschuss über Zulassung bzw. Nichtzulassung von Bewerberinnen und Bewerbern.
Die Abteilung Master Fachdidaktik des Prorektorats Ausbildung der PHZH informiert die Bewerberinnen und Bewerber schriftlich über den Entscheid des Lenkungsausschusses.
Ein Nichtzulassungsentscheid enthält eine Rechtsmittelbelehrung und unterliegt dem Rekurs an die Rekurskommission der Zürcher Hochschulen.
Widerruf der Zulassung
Eine aufgrund unredlichen Verhaltens erwirkte Zulassung wird durch den Lenkungsausschuss widerrufen. Es erfolgt eine Exmatrikulation.
Bereits erworbene Kreditpunkte werden storniert.
Bereits ausgestellte Urkunden müssen zurückgegeben werden bzw. werden eingezogen.
Fachwissenschaftliche Kompetenzen und Auflagen
Für das Studium werden fachwissenschaftliche Kompetenzen in den Bezugsdisziplinen des Fachs Ethik, Religionen, Gemeinschaft gemäss Anhang A vorausgesetzt. Diese umfassen mindestens 60 Kreditpunkte (ECTS Credits), wobei in jedem der Bereiche Ethik, Religionen und Gemeinschaft mindestens 20 Kreditpunkte nachzuweisen sind.
Sofern die fachwissenschaftlichen Kompetenzen nicht bereits im Rahmen der Vorbildung erworben worden sind, werden Auflagen bis zu einem Umfang von je 20 Kreditpunkten pro Bereich Ethik, Religionen und Gemeinschaft auferlegt. Diese Auflagen werden im Anschluss an den Zulassungsentscheid auf Antrag der Studiengangsleitung vom Lenkungsausschuss verfügt.
Die Auflagen sind zu Beginn des Studiums zu erfüllen.
C. Immatrikulation
Immatrikulation und Administration
Die Studierenden werden an der PHZH immatrikuliert und vom Sekretariat der Abteilung Master Fachdidaktik des Prorektorats Ausbildung der PHZH administriert.
Die Studierenden, die zum Studiengang zugelassen sind, erhalten den mit der Immatrikulation üblichen Zugang zur Infrastruktur und zu den für den Studiengang erforderlichen Leistungen der PHZH und der UZH.
Die Studierenden müssen während aller Semester, in denen sie Leistungen in Anspruch nehmen, an der PHZH immatrikuliert sein.
Gebühren
Die Studiengebühren richten sich nach der Verordnung über die Studiengebühren an der Zürcher Fachhochschule[4] und der Weisung zu den Gebühren der Pädagogischen Hochschule Zürich[5].
Änderung persönlicher Daten
Die Studierenden sind verpflichtet, Änderungen von Namen, Bürgerrecht und Bürgerort der Kanzlei unter Vorlage der Legitimationskarte und der entsprechenden amtlichen Dokumente persönlich zu melden.
Adressänderungen sind innert zehn Tagen bekannt zu geben. Postzustellungen an die bisherige Adresse gelten als rechtmässig erfolgt, wenn die Adressänderung nicht fristgerecht angezeigt wurde.
Exmatrikulation
Eine Exmatrikulation erfolgt nach einer schriftlichen Austrittserklärung der oder des Studierenden oder einem rechtskräftigen Abweisungsentscheid der Prorektoratsleitung Ausbildung.
Ein Abweisungsentscheid kann insbesondere aus den folgenden Gründen erfolgen:
a.Nichtbezahlung der Semestergebühr trotz Mahnung,
b.Studienverzicht trotz Immatrikulation.
D. Studium
Umfang des Studiengangs
Der Studiengang umfasst 90 Kreditpunkte.
Voraussetzung für den Erwerb von Kreditpunkten ist das Erbringen von als genügend bewerteten Leistungen. Ein Kreditpunkt entspricht einer studentischen Arbeitsleistung von rund 30 Stunden.
Individuelles Studienprogramm
Alle Studierenden erhalten ein verbindliches, individuelles Studienprogramm, mit dem ihre Bestehensvoraussetzungen festgelegt werden.
Das individuelle Studienprogramm wird vom Lenkungsausschuss auf Antrag der Studiengangsleitung verfügt. Es enthält eine Auflistung
a.der für den Abschluss des Studienprogramms erforderlichen Pflichtund Wahlpflichtmodule aus dem Curriculum gemäss Anhang B,
b.der für den Nachweis der fachwissenschaftlichen Kenntnisse angerechneten Vorleistungen und
c.der (fachwissenschaftlichen) Auflagen.
Nach sechs Jahren ab Immatrikulation oder falls Module nicht mehr angeboten werden können, sind Anpassungen des individuellen Studienprogramms zulässig.
Ausbildungsbereiche
Der Studiengang besteht aus den Ausbildungsbereichen Fachdidaktik, Erziehungswissenschaft und Berufspraxis.
In jedem dieser Ausbildungsbereiche ist die im individuellen Studienprogramm festgehaltene Anzahl von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen zu absolvieren.
Für den Masterabschluss sind in diesen Ausbildungsbereichen folgende Leistungen zu erbringen:
a.Fachdidaktik: 32 Kreditpunkte,
b.Erziehungswissenschaft: 18 Kreditpunkte,
c.Berufspraxis: 10 Kreditpunkte.
Fachdidaktik
Der Ausbildungsbereich Fachdidaktik gliedert sich in die Themenbereiche «Fachdidaktische Grundlagen» und «Fachdidaktische Forschung».
Das vollständige Absolvieren der Auflagen ist Voraussetzung für die Buchung der Module des Ausbildungsbereichs Fachdidaktik.
Erziehungswissenschaft
Der Ausbildungsbereich Erziehungswissenschaft gliedert sich in die Themenbereiche «Allgemeine Erziehungswissenschaft» und «Methoden der empirischen Sozialforschung».
Berufspraxis
Der Ausbildungsbereich Berufspraxis umfasst Hospitationen, ein schulisches Praktikum und ein Praktikum auf der Tertiärstufe.
Masterarbeit
Das Pflichtmodul Masterarbeit wird an der PHZH erbracht und umfasst 30 Kreditpunkte.
Die Masterarbeit ist eine wissenschaftliche, selbstständig zu verfassende Arbeit, die ein Thema der Fachdidaktik Ethik, Religionen, Gemeinschaft behandelt.
Die Masterarbeit wird durch eine am Studiengang Fachdidaktik Ethik, Religionen, Gemeinschaft beteiligte Dozentin oder einen Dozenten der PHZH oder der UZH betreut.
Studierende können eigene Themen für die Masterarbeit sowie eine Betreuungsperson vorschlagen. Die von den Studierenden vorgeschlagenen Masterarbeitsthemen und Betreuungspersonen müssen vom Lenkungsausschuss genehmigt werden.
Die Frist für das Verfassen der Masterarbeit beträgt zwölf Monate. In begründeten Fällen kann der Lenkungsausschuss auf Antrag der Studierenden die Frist verlängern.
Die Masterarbeit wird benotet.
Endgültige Abweisung
Ist ein Pflichtmodul definitiv nicht bestanden oder kann ein Wahlpflichtmodul definitiv nicht mehr substituiert werden, sind die geforderten Studienleistungen endgültig nicht erbracht und erfolgt die endgültige Abweisung vom Studiengang durch die Prorektoratsleitung Ausbildung der PHZH.
E. Module, Leistungsnachweise und Kreditpunkte
Modulstruktur
Die Lerninhalte werden in inhaltlich und zeitlich zusammenhängende Einheiten (Module) gegliedert.
Die Module erstrecken sich über längstens zwei Semester und umfassen mindestens einen Leistungsnachweis. Die Vergabe von Kreditpunkten auf der Grundlage blosser Anwesenheit ist ausgeschlossen.
An- und Abmeldung
Für jedes Modul ist eine fristgerechte Buchung bzw. Anmeldung bei der das Modul durchführenden Hochschule erforderlich. Die Modulbuchung bzw. -anmeldung ist gleichzeitig die Anmeldung zum Leistungsnachweis.
Formen von Leistungsnachweisen
Leistungsnachweise bestehen insbesondere aus schriftlichen oder mündlichen Prüfungen, Referaten, Unterrichtseinheiten in der berufspraktischen Ausbildung, schriftlichen Übungen oder schriftlichen Arbeiten.
Bestehen
Ein Modul gilt als bestanden, wenn der dazugehörige Leistungsnachweis auf der Notenskala 1 bis 6 mit einer genügenden Note oder mit «bestanden» bewertet worden ist. Noten unter 4 sind ungenügend. Halbe und Viertelnoten sind zulässig. Kreditpunkte werden vollständig oder nicht vergeben.
Wurde ein Modul erfolgreich absolviert, werden für das gleiche oder ein inhaltlich ähnliches Modul keine weiteren Kreditpunkte angerechnet. In Zweifelsfällen entscheidet der Lenkungsausschuss.
Wiederholung eines Moduls
Ein nicht bestandenes Pflicht- oder Wahlpflichtmodul kann einmal wiederholt werden.
Ist ein Wahlpflichtmodul des individuellen Studienprogramms definitiv nicht bestanden, kann es durch ein anderes Wahlpflichtmodul substituiert werden.
Wiederholung der Masterarbeit
Eine ungenügende Masterarbeit kann einmal wiederholt werden.
Die Wiederholung besteht entweder aus einer Überarbeitung der als ungenügend benoteten Masterarbeit oder aus dem Verfassen einer neuen Masterarbeit zu einem neuen Thema gemäss § 25. Über die Form der Wiederholung entscheidet der Lenkungsausschuss auf Antrag der Betreuungsperson.
Der Lenkungsausschuss legt auf Antrag der Betreuungsperson die Frist für die Überarbeitung fest.
Unverschuldeter Hinderungsgrund
Tritt vor Beginn einer Prüfung oder Teilprüfung an der PHZH ein unverschuldeter Verhinderungsgrund ein, ist ein schriftliches Abmeldegesuch einzureichen. Entsprechende Gesuche sind an die Abteilungsleitung Master Fachdidaktik zu richten. Verhinderungsgründe sind zu belegen. Werden medizinische Gründe geltend gemacht, ist ein ärztliches Zeugnis beizulegen.
Tritt ein Verhinderungsfall unmittelbar vor oder während einer Prüfung bzw. Teilprüfung ein, ist dies unverzüglich der Prüfungsaufsicht zu melden. Innerhalb einer Woche nach der Prüfung ist die Meldung mit Begründung und Beleg des Verhinderungsgrundes bei der Abteilungsleitung Master Fachdidaktik nachzureichen. Werden medizinische Gründe geltend gemacht, ist der Meldung ein ärztliches Zeugnis beizulegen.
Die Abteilungsleitung Master Fachdidaktik entscheidet über die Anerkennung des Verhinderungsgrundes als unverschuldeter Verhinderungsgrund.
Die Geltendmachung von Verhinderungsgründen, die sich auf einen bereits abgelegten Leistungsnachweis beziehen, ist ausgeschlossen.
Nichterscheinen oder Nichteinreichen
Bei Abmeldungen ohne anerkannte unverschuldete Verhinderungsgründe sowie bei Nichterscheinen an einer Prüfung oder Teilprüfung an der PHZH gilt diese als absolviert und wird mit «nicht bestanden» bewertet.
Besteht die Prüfung oder Teilprüfung aus einer schriftlichen Arbeit und wird diese nicht fristgerecht eingereicht, wird diese mit «nicht bestanden» bewertet.
Leistungsübersicht
Die Studierenden können jederzeit über eine Web-Applikation der PHZH einen Leistungsüberblick einsehen, der eine Aufstellung über die bis zu diesem Zeitpunkt erworbenen Kreditpunkte und die Leistungsbewertungen enthält. Es werden sowohl die bestandenen als auch die nicht bestandenen Leistungen ausgewiesen.
Allfällige Unstimmigkeiten bezüglich der semesterweise neu ausgewiesenen Leistungen sind dem Prorektorat Ausbildung der PHZH innerhalb von 30 Tagen ab Kenntnisnahme schriftlich anzuzeigen.
Informationszugang und Akteneinsicht
Informationszugangs- und Akteneinsichtsgesuche zu Studienleistungen sind an diejenige Hochschule zu richten, die das betreffende Modul durchgeführt hat.
Alle übrigen Informationszugangsgesuche sind an die PHZH zu richten.
Zur Sicherstellung der Geheimhaltung von Prüfungsfragen können die Herausgabe der Prüfungsunterlagen und die Herstellung von Kopien oder Abschriften von Arbeiten verweigert sowie die Dauer der Einsichtnahme beschränkt werden. Es gelten die Bestimmungen der das Modul durchführenden Hochschule.
Anrechnung von Kreditpunkten
Vorgängig oder im Rahmen der Mobilität erbrachte Studienleistungen im Umfang von höchstens 30 Kreditpunkten können für den Masterabschluss angerechnet werden falls
a.die Studienleistungen äquivalent sind zu Inhalten des individuellen Studienprogramms,
b.die vorgängig erbrachten Studienleistungen bei der Anmeldung zum Studiengang ausgewiesen wurden und
c.es sich nicht um die Masterarbeit handelt.
Über die Anrechnung entscheidet der Lenkungsausschuss auf schriftlichen Antrag der Studierenden. Die Studierenden sind verpflichtet, den Antrag mit den erforderlichen Unterlagen bei der Studiengangsleitung einzureichen.
Bei Bedarf erfolgt eine Anpassung des individuellen Studienprogramms.
Gültigkeit von Kreditpunkten
Die in diesem Studiengang erworbenen Kreditpunkte sind bis sechs Jahre nach Erwerb für das Masterdiplom gültig und damit anrechenbar.
In begründeten Fällen kann die Gültigkeit der Kreditpunkte durch den Lenkungsausschuss verlängert werden.
Urheberrecht
Für alle urheberrechtlich geschützten Werke, die von den Studierenden im Rahmen des Masterstudiengangs geschaffen werden, liegen die ausschliesslichen Verwendungsbefugnisse bei der PHZH.
In besonderen Fällen sind abweichende Vereinbarungen möglich.
F. Masterabschluss
Titelvergabe und Entzug
Der Titel «Master of Arts PHZH UZH in Fachdidaktik Ethik, Religionen, Gemeinschaft» wird verliehen, wenn alle erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Wurde ein Mastertitel aufgrund unredlichen Verhaltens erteilt, wird dieser durch die PHZH und die PhF UZH entzogen. Bereits ausgestellte Urkunden werden eingezogen.
Notenausweis
Der Notenausweis (Datenabschrift) gilt als Ausweis über den bestandenen Masterabschluss.
Im Notenausweis werden die Ergebnisse sämtlicher für den Masterabschluss angerechneten Module sowie die Lehranteile der beteiligten Hochschulen inhaltlich und umfangmässig in Kreditpunkten aufgeführt.
Der Notenausweis wird in deutscher und englischer Sprache ausgestellt.
Diplomurkunde
Die Diplomurkunde enthält:
a.die Personalien der Absolventin oder des Absolventen,
b.den akademischen Titel: «Master of Arts PHZH UZH in Fachdidaktik Ethik, Religionen, Gemeinschaft»,
c.die Namen der beiden beteiligten Hochschulen mit Logo,
d.die Unterschrift der Rektorin oder des Rektors der PHZH,
e.die Unterschrift der Rektorin oder des Rektors der UZH.
Die Diplomurkunde wird in deutscher Sprache ausgestellt, auf Gesuch wird mit der Urkunde eine englische Übersetzung ausgehändigt.
Diplomzusatz
Zu jedem Diplom wird ein Diplomzusatz (Diploma Supplement) ausgestellt. Der Diplomzusatz ist eine standardisierte Erläuterung des Masterabschlusses.
Der Diplomzusatz wird in deutscher und englischer Sprache ausgestellt.
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Anhänge
Anhang A: Fachwissenschaftliche Kompetenzen
Für das Studium werden fachwissenschaftliche Kompetenzen in den Bezugsdisziplinen des Fachs Ethik, Religionen, Gemeinschaft im Umfang von mindestens 60 Kreditpunkten (ECTS Credits) vorausgesetzt, wobei in jedem der Bereiche Ethik, Religionen und Gemeinschaft mindestens 20 Kreditpunkte nachzuweisen sind.
A. Bereich Ethik
Vorausgesetzte fachwissenschaftliche Kompetenzen im Bereich Ethik sind Grundkenntnisse in der Logik und Argumentationstheorie, der Praktischen Philosophie und der Geschichte der Philosophie im Umfang von mindestens 20 Kreditpunkten, die z.B. in den folgenden Modulen des Philosophischen Seminars der UZH erworben werden können:
– Einführung in die formale Logik 1 (6 Kreditpunkte)
– Einführung in die praktische Philosophie (6 Kreditpunkte)
– Einführung in die Geschichte der Philosophie (6 Kreditpunkte)
B. Bereich Religionen
Vorausgesetzte fachwissenschaftliche Kompetenzen im Bereich Religionen sind Grundkenntnisse in der wissenschaftlichen Erforschung von Religion im Umfang von mindestens 20 Kreditpunkten, die z.B. in Modulen der Theologischen Fakultät der UZH zu den folgenden Themen erworben werden können:
– Historische und vergleichende Religionswissenschaft (6 Kreditpunkte)
– Sozialwissenschaftlich orientierte Religionswissenschaft (6 Kreditpunkte)
– Systematischtheoretische Religionswissenschaft (6 Kreditpunkte)
C. Bereich Gemeinschaft
Vorausgesetzte fachwissenschaftliche Kompetenzen im Bereich Gemeinschaft sind Grundkenntnisse im Umfang von insgesamt mindestens 20 Kreditpunkten in den Themengebieten Beziehung und Sexualität, Partizipation und Politische Bildung, Integrität und Gesundheit sowie Zusammenleben und Konflikte. Die entsprechenden Grundkenntnisse können insbesondere in Modulen der folgenden Institute der UZH erworben werden:
– Psychologisches Institut
– Soziologisches Institut
– Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft
– Institut für Politikwissenschaft
– Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung
– Asien-Orient-Institut
– Institut für Erziehungswissenschaft Die Auswahl geeigneter Module erfolgt in Absprache mit der Programmkoordination der betreffenden Institute.
Anhang B: Curriculum (90 Kreditpunkte)
| AusbildungsModulbezeichnung bereichModul- Nr. | ECTS | |
|---|---|---|
| FDE 100Fachdidaktische Grundlagen | 3 | |
| Fachdidaktik | FDE 200Stufenspezifische Aspekte der Fachdidaktik ERG: 1. Zyklus | 2 |
| FDE 210Stufenspezifische Aspekte der Fachdidaktik ERG: 2. Zyklus | 2 | |
| FDE 220Stufenspezifische Aspekte der Fachdidaktik ERG: 3. Zyklus | 2 | |
| FDE 230Stufenspezifische Aspekte der Fachdidaktik ERG: Sekundarstufe II | 2 | |
| FDE 300Grundlagen und Bildungsanliegen des Fachs ERG | 2 | |
| FDE 310Grundlagen und Bildungsanliegen im Bereich Ethik | 2 | |
| FDE 320Grundlagen und Bildungsanliegen im Bereich Religionen | 2 | |
| FDE 330Grundlagen und Bildungsanliegen im Bereich Gemeinschaft | 2 | |
| FDE 340Fachdidaktische Kernanliegen des Fachs ERG | 2 | |
| FDE 350Fachdidaktische Kernanliegen im Bereich Ethik | 2 | |
| FDE 360Fachdidaktische Kernanliegen im Bereich Religionen | 2 | |
| FDE 370Fachdidaktische Kernanliegen im Bereich Gemeinschaft | 2 | |
| FDE 400Mentorierte Forschungsarbeit | 2 | |
| FDE 410Fachdidaktisches Forschungsseminar | 2 | |
| Berufspraktische Ausbildung | FDE 700Hospitationen | 2 |
| FDE 710Schulisches Praktikum | 4 | |
| FDE 720Praktikum auf tertiärer Stufe | 4 | |
| Erziehungs - wissenschaft | FDE 800Allgemeine Erziehungswissenschaft (Wahlpflichtbereich) | 9 |
| FDE 810Methoden der empirischen Sozialforschung (Wahlpflichtbereich) | 9 | |
| Masterarbeit | FDE 900Masterarbeit | 30 |
[1] OS 79, 29; Begründung siehe ABl 2023-12-01.
[2] Inkrafttreten: 1. März 2024.
[3] LS 414. 10.
[4] LS 414. 20.
[5] LS 414. 410. 5.