Verordnung über abweichende Aufbewahrungsfristen im Bereich der Sekundarstufe II, der Tertiärstufe B und der Jugendheime

(vom 29. September 2016)[1][2]

Die Bildungsdirektion,

gestützt auf § 4 c des Mittelschulgesetzes vom 13. Juni 1999[4], § 4 c des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Berufsbildung vom 14. Januar 2008[5] und § 3 d des Gesetzes über die Jugendheime und die Pflegekinderfürsorge vom 1. April 1962[6]

Sekundarstufe II und Tertiärstufe B

§ 1.

In Abweichung von § 5 Abs. 2 des Gesetzes über die Information und den Datenschutz vom 12. Februar 2007 (IDG)[3] gelten für die Aufbewahrung von Daten in Aus- und Weiterbildungsausweisen und Abschlussarbeiten folgende Fristen:

a.Mittelschulen: 50 Jahre,

b.Berufsbildung: 50 Jahre.

Jugendheime

§ 2.

In Abweichung von § 5 Abs. 2 IDG[3] gilt für die Aufbewahrung von Daten über Kinder und Jugendliche in Jugendheimen eine Frist von 100 Jahren.


[1] OS 71, 467; Begründung siehe ABl 2016-10-14.

[2] Inkrafttreten: 1. Januar 2017.

[3] LS 170. 4.

[4] LS 413. 21.

[5] LS 413. 31.

[6] LS 852. 2.

413.116.1 – Versionen

IDPublikationAufhebung
12901.06.2025Version öffnen
09501.01.201701.06.2025Version öffnen